Ins Gebet genommen. Erfahrungen im Spiegel der Psalmen (4/2020)

 

Seit Jahrtausenden werden Psalmen in Judentum und Christentum gebetet, weil sie so satt an Erfahrungen sind. Freude, Erfolg, Trauer, Gewalt, Gemeinschaft sind nicht zeitgebunden. In den Psalmen werden Erfahrungen ins Gebet genommen. Indem sie zum Buch der Psalmen zusammengestellt werden, entsteht daraus eine Kathedrale, in der alle Teile aufeinander bezogen sind. Wie sich Psalmenexegese zur Psalterexegese verhält, können Sie in der aktuellen Ausgabe von "Bibel und Kirche" erfahren. Außerdem finden Sie lesenswerte Beiträge zur Rolle Davids in den Psalmen, zum Ringen um Gerechtigkeit und zur Frage, wer am Ende Psalmen singen darf.

 

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Inhalt

Johannes Schnocks
Bis ich hineinging in die Heiligtümer Gottes (Ps 73,17)
Neue Wege ins Psalmenbuch

Egbert Ballhorn
Der doppelte David
Amt und Macht eines Vorbilds

Kathrin Gies
JHWH hilft den Gebeugten auf (Ps 147,6)
Gottes Gerechtigkeit für die Armen

Judith Gärtner
Erinnerte Geschichte
Geschichtsdeutung und Geschichtserinnerung in den Psalmen

Daniel Krochmalnik
Die Psalmen in der jüdischen Frömmigkeit am Beispiel des Sabbateingangspsalters

Christian Frevel
Der Psalter als Lehrhaus der Begegnung am Beispiel von Ps 47

Friederike Neumann
Ende gut - alles gut
Das Schusshallel (Psalm 146-150) und seine redaktionsgeschichtliche Bedeutung

Katrin Brockmöller
Du hast mir Antwort gegeben (Ps 22,22)
Die Psalmen in der revidierten Einheitsübersetzung verführen zum Gebet mit der Schrift

Außerdem: Zwischenrufe, Literatur zum Heftthema, Mitgliederforum, Veranstaltungen