Einzig - einsam - allein (BiKi 3/2022)

 

Alleinsein kann gefährlich oder heilsam, bedrückend oder inspirierend sein. Von „einsam und verlassen“, „ausgegrenzt und angefeindet“, bis hin zu „einzigartig und unnachahmlich“ reicht die Palette. Und ganz sicher verbinden wir alle damit inzwischen auch Erfahrungen durch die Corona-Pandemie, die unsere Gesellschaften als Ganze und auch die Individuen geprägt und verändert hat

Das Heft geht der biblischen Bandbreite von Alleinsein nach, zwischen „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist“,„Jesus zog sich an einen einsamen Ort zurück“ und „JHWH, unser Gott, JHWH ist einzig“.  Dem Raum zwischen dem wohltuenden Allein-Sein und belastender Ausgrenzug, zwischen Einzigartigkeit und gemeinschaftlicher Verbundenheit.

 

Inhalt

Klaus und Sabine Bieberstein
"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist"

Sigrid Eder
Von Gott und und Menschen verlassen

Carolin Neuber
"Ich bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dach" (Ps 102,8)
Soziale Isolation als Erfahrung der Einsamkeit im Alten Testament

Markus Schiefer Ferrari
Allein und ausgegrenzt infolge von Krankheit und Behinderung

Katrin Brockmöller
Was macht Isaak allein auf dem Feld?
Spazieren gehen, sich beklagen - oder betet er?

Katrin Brockmöller
"Kommt mit an einen einsamen Ort!" (Mk 6,31)
Wenig Wellness, aber viel Begegnung

Georg Braulik OSB
Vom einzigartigen zum einigen Gott
 

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